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Stuttgarter Wasserforum
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Ethikbank - Stichwort: Recyclingpark

Offener Brief

von Dipl.-Geol. Dr. Hermann Behmel, Lehrbeauftragter der Universität Stuttgart für Baugrundrisiken und die geologischen Grundlagen der Infrastrukturplanung ehem. Prüfer der vereidigten Sachverständigen Gebiet Altlasten an der IHK Stuttgart, zum 'Recyclingpark Neckartal' in Stadtnähe:

'In Sorge um das Stadtklima und die Mineralquellen ist meines Erachtens eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung ... erforderlich. Ich begründe meine Forderung mit den Erfahrungen aus über 16 Großbränden in den letzten 14 Monaten in Recyclinganlagen in Deutschland. In allen Fällen sind dabei aus ursprünglich harmlosen Plastikabfällen beim Brand oft durch Selbstentzündung, gefährliche Stoffe entstanden, u.a. Dioxine, die über Luft und Grundwasser verbreitet werden" ... ► Offener Brief.
'Recyclinghof - Geologie, Geländeform, Stadtklima, Luftschadstoffe' - ► Dr. Behmel

Und wieder:
Brand in Müllbetrieb Mönchengladbach

Amazon - Retouren für den Müll

Weiter Brände ohne Ende auf Recyclinghöfen. Ein paar Vorfälle der letzten Zeit - Schönewalde, Brandenburg, 4.8.18 - Gröden, Lausitz, 2.9.18 - bei Kiel, 14.8.18 - Dorndorf, Thüringen, 27.8.18 - Hockenheim, 7.8.18 - Albstadt-Ebingen, 8.9.18, Efringen-Kirchen, 30.8.18 - bei Dillingen, 23.7.18 - im Vogtlandkreis 10.9.18 - Meckesheim, 10.9.18

Ein Brand im 'Recyclingpark Neckartal' wäre ein Katastrophe! Nicht nur für die umliegenden Stadtteile, sondern für den gesamten Talkessel

Müll im Kulturerbe

Widersprüche nähren den Verdacht, es könnte nicht alles mit rechten Dingen zugehen ... - Kontext, 11.7.2018

► Fronten bleiben verhärtet - StZ, 19.6.2018

Vertrauenswürdige Recyclinghof-Betreiber?

Die Firma Degenkolbe vom Konsortium 'Recyclingpark Neckartal GmbH' nimmt Leuchtstoffröhren (Quecksilber) an und bspw. auch CD's. All diese Materialien werden auf einen großen Müllhaufen in der oberen Halle geworfen, siehe Foto und später - zerbrochen oder nicht - zur Müllverbrennungs
anlage gekarrt. Mehr kann man mit so einem Müllgemisch nicht mehr machen.
Nicht einmal CD's werden bei Degenkolbe ordnungsgemäß fürs Recyceln gesammelt. Im Hintergrund der denkmalgeschützten (!) Halle arbeitet eine Raupe mit Greifarm, entläd oder beläd einen Müll-LKW.

Der derzeitige (und zukünftige) 'Wertstoffhof'-Betreiber darf wegen der Lage im Heilquellenschutzgebiet nach dem Immissionsschutzrecht keine quecksilberhaltigen Stoffe annehmen, also keine Leuchtstoffröhren. Siehe - Brief, Umweltamt Stgt. Nach Information von Herrn Häberle/ Umweltamt Stuttgart vom 30.10.2018 jedoch steht die Firma Degenkolbe als Elektrohändler im Handelsregister und darf als solcher im Mineralwasserschutzgebiet quecksilberhaltige Leuchtstoffröhren annehmen. Es gelten also anscheinend 2 sich widersprechende gesetzliche Regelungen. Steht das Handelsregister über dem Umweltrecht
?

Allerdings hat auch das Regierungspräsidium beim Erörterungstermin gesagt, dass der derzeitige Betrieb kein Quecksilber annehmen darf (Tonaufnahme nachmittags 3 Std. 10 Min).
. Obere Halle, Juni 2018

HalleDegenkolbe_200.jpg

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Folgende Materialien dürfen derzeit angenommen werden - Liste, Umweltamt Stuttgart. Der derzeitige - kleinere - Betrieb untersteht der Stadt Stuttgart

Obere Halle, Nov. 2018

November_2018-200.jpg

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► Strafanzeige gegen die 'Recycling'-Firma Degenkolbe - Anzeige, 11.6.2018
► Der Recyclinghof muss geschlossen werden!

Ein Kulturerbe von Weltrang: für den Müll?

Der Journalist Dietrich Heißenbüttel über Vorhaben 'Recyclingpark Neckartal' - Schwäbische Heimat 2/2018

Kontaminiertes Baustoff-Recyclingmaterial auf Waldwegen

Vermutlich die Spitze eines Eisbergs: bei Beilstein, Landkreis Heilbronn, wurde gifthaltiges, "produktzertifiziert (-es) und analysiert(-es) für den Wegebau freigegeben (-es)" Bauschutt-Recyclingmaterial gefunden - LKZ, 6.3.2018 sowie - Heilbronner Stimme, 25.9.2018. Das Umweltministerium in Stuttgart sieht keinen Anlass, zu handeln. 'Gefahr durch Chemikalien im Waldwegebau' - meine.stimme, 26.9.2018

Erklärung zur Erörterung: Vorhaben 'Recyclingpark Neckartal'

Unsere Presse-Erklärung über die am 16.4.18. stattgefundene Erörterung des Regierungsspräsidiums Stuttgart zum Vorhaben der 'Recyclingpark Neckartal GmbH' im Heilquellen-Schutzgebiet Stgt.-Münster.
Es hat sich gezeigt, dass der überregionale Müllsammel - und Müllumschlagplatz schon Anfang 2017 beschlossene Sache war, noch bevor alle Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange vorlagen und bevor Einsprüche von uns Bürgerinnen und Bürgern eingelegt werden konnten.

Baden-Württemberg hat deutschlandweit das schlechteste Informationsfreiheitsgesetz - StZ, 8.5.2018

Sondermüll - Deutschlands giftigstes Geschäft

Sondermüllimporte - Deutschlands giftigstes Geschäft. Doku ZDF, 2018
. Brand auf einem 'Recycling'hof
Artikel hierzu - StZ, 9.5.2018

Deponie-Mangel - Kein Platz mehr für den Müll. Verwendung von Recycling-Baustoffen im Straßenbau und für den Straßenunterbau von einigen Landräten abgelehnt - FAZ, 1.7.2018


Presse-Erklärung der 'Initiative gegen den Recyclingpark Neckartal' - PE 13.4.2018

Erörterung des Regierungspräsidiums v. 16.4

Alle offensichtlichen Mängel am Antrag der Recyclingfirmen wie unterschiedliche Angaben über denselben Gegenstand - immer so, wie von Vorteil - nicht ausgefüllte Formblätter, die z.T. nachgereicht werden müssen, noch immer fehlende Gutachten, die wir also nicht einsehen konnten, hinderten das Regierungspräsidium nicht daran, die Erörterung durchzuziehen. Unsere Argumente wurden allesamt abgetan - bzw. auf den Müll geworfen.

Hintergrund: schon Anfang 2017 hatte die Stadt eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt und die Antragsunterlagen von RecyclingKarle & Co. als ausreichend bewertet. So wurde quasi die Genehmigung schon damals erteilt, indem erlaubt wurde, die streng geschützten Mauereidechsen vorab umzusiedeln (17.3.2017). Das alles, bevor die meisten Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange und bevor die Einsprüche von uns BürgerInnen überhaupt vorlagen. Ein Bericht von unserer Seite wird folgen. Hier ein Bericht 'light' der Cannstatter Zeitung - CZ, 17.4.2018

Leserbrief eines Experten zum geplanten Recyclinghof Neckartal

"Unseriöser Recyclingbetrieb" - Leserbrief, 12.4.2018

Streng geschützte Mauereidechsen haben Umsiedlung von Steinbruchgelände auf den Grünstreifen an der Haldenstrasse nicht überlebt - nabu 21.12.2017.

Ferdinand Dzierzawa - der bekannteste Hobby-Archäologe Stuttgarts - hat wohl die meisten Fossilien aus dem Travertingestein geborgen - Info 8.12.2017

Neue Gefahr für den größten Mineralwasserschatz Westeuropas

Die Bauarbeiten für S21 gefährden unser Mineralwasser aufs Höchste. Nun kommt eine weitere Gefährdung durch die geplante Müllverarbeitung und -lagerung in Stg.-Bad Cannstatt/ Münster hinzu, auf wasserdurchlässigem Travertingestein. Mitten im Heilwasserschutzgebiet, dem größten Westeuropas, im ehemaligen Lauster-Steinbruch, Neckartalstrasse 225. Das Projekt heißt 'Recyclingpark Neckartal', was sich erst mal wunderbar anhört. Aber laut Antrag der Firmen Karle, Degenkolbe, Fischer-Weilheim sollen jährlich bis zu 668 450 Tonnen Müll aller Art hier angeliefert werden, davon 55.950 Tonnen gefährliche Abfälle. Das sind 1076 Tonnen gefährliche Stoffe pro Woche. Hierzu gehören ua: Bleibatterien, Leuchtstoffröhren und andere quecksilberhaltige Stoffe, Geräte, die Fluorchlorkohlenwasserstoffe enthalten, Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder diese enthält, Asbesthaltige Stoffe. Beantragt sind bis zu 1000 LKW-und PKW-Fahrten pro Tag.
Wer kann garantieren, dass beim Umschlag/Lagerung von Gefahrenstoffen dieser Menge keine Giftstoffe ins Grundwasser und in die Mineralquellen gelangen? Was viele StuttgarterInnen nicht wissen: es gibt hier schon seit den 90er Jahren einen 'Recycling'-Betrieb. Dieser soll aufs 10-Fache vergrößert und auf Gefahrenstoffe ausgeweitet werden: ein zentraler Müllplatz für die Region Stuttgart. Der Antrag darf nicht genehmigt werden - und der bisherige Betrieb muss schnellstmöglich aufgekündigt werden!

Einsprüche gegen den Antrag von Karle & Fischer-Weilheim

● Umfassender Einspruch gegen die Genehmigung des Müllparks - Hans Heydemann, 22.12.17; ● Einwendung des Landesnaturschutzverbandes BW e.V., 5.12.17; ● krebserzeugender Quarzstaub durch Einsatz von Steinbrechern - Einspruch, 22.12.17 ● fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung - Einspruch, 12.2017; ● verschiedene Punkte Widerspruch, 3.12.17

 

Bezirksbeirat Bad Canstatt lehnt am 6.12. 2017 den Recyclingpark Neckartal mehrheitlich ab - Beschlussvorlage von SÖS LINKE Plus. Hierzu 9 Tage später ein Artikel in der Cannstatter Zeitung - cz, 15.12.2017

Enorme archäologische Bedeutung des Travertin-Steinbruchs

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. Hier geht's zum Video - ► Filmausschnitt

 

1988, noch bevor das Gelände des Lauster-Travertin-Steinbruchs zum 'Recycling'platz wurde, fand eine Begehung von Stuttgarter Wissen-
schaftlern, (Archäologe, Geologe, Paläontologe) GemeinderätInnen und BürgerInnen statt. Sie wollten eine Verschandelung des Geländes verhindern. Im Filmausschnitt Herr Kuban, ehem. Mitarbeiter der Fa. Lauster und der Paläontologe Adam über die enorme Bedeutung der Fossilienfunde im Cannstatter Travertin - DVD: Hans Peter Kuban

Am 1. Oktober lagen im 'Recycling'-Park Neckartal unter freiem Himmel, dem Regen aus-
gesetzt, auf bloßen Boden: Elektroschrott, behandelte Hölzer, kurz Sondermüll. Schadstoffe können so ins Grund- bzw. Mineralwasser gelangen. Soll das verantwortungsvoll sein?

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Erklärung der Initiative gegen den Recyclingpark Neckartal GmbH v. 17.10.2017 - Presse-Erklärung. Rede zum Thema Recyclingpark auf der Montagsdemo am 6.11.2017 - Barbara Kern - Barbara Drescher

Antrag der Gemeinderatsfraktion SÖS-Linke-Plus zum Vorhaben Recyclingpark - Antrag, 27.10.17 - Anfrage von B'90/DIE GRÜNEN - Offene Fragen, 27.10.17

► 'Heilquellen-Müllgebiet' - KONTEXT, Dietrich Heißenbüttel, 15.11.2017

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  Mineralquellen-Schutzgebiet Stuttgart

gelb: Kernzone
blau: Innenzone
gelb-grün: Außenzone

Zum Vergrößern hier klicken
Quelle: www.geologie21.de - Link

Heilquellen-Schutzverordnung, 2002 -

Einspruch einlegen

gegen die Lagerung von wassergefährdendem Müll im Mineralquellen-Schutzgebiet. Neu, wegen bisher unvollständiger Unterlagen: vom 23.10.2017 bis 06.12.2017, per Post oder per Mail, Anschrift siehe Vorschläge - Vorschlag1, verschiedene Aspekte; - Vorschlag2, Wassergefährdung und Geologie; - Vorschlag3, Gefährdung und Kultur; - Vorschlag4, wassergefährend, weitere Emmissionsquelle, Drehkreuz für Abfälle der Region. Datum teilweise vorgegeben, Name, Anschrift und Unterschrift nicht vergessen. Vorher eingelegter Einspruch gilt weiter.

► Bekanntmachung des Regierungspräsidiums Stuttgart v. 29.12.2017: der Erörterungstermin wird wegen der vielen durchzuarbeitenden Einwände verschoben. Neuer Termin noch nicht bekannt: - Referat 54.2, 29.12.2017 - 'Verzögerungen beim Recyclingpark Neckartal' - CZ, 28.10.2017


Der Ursprung aller Mineralquellen in der Umgebung liegt im Muschelkalkvorkommen Bad Cannstatt, wo auch die Travertinquelle im Gebiet des Recyclingparks entspringt.

 

. Neuer Eigentümer des Lauster-Areals ist die Recyclingpark Neckartal GmbH, die auf 35000 Quadratmetern den Recyclingpark Neckartal betreiben will. Auf einem Gebiet, das seit 2002 ausgewiesenes Schutzgebiet für Heilquellen ist. Bei dem Gelände handelt es sich um stark zerklüftetes Gestein, so dass von oben einsickerndes Wasser bis zur untersten Schicht durchdringen kann.

Unser Travertinpark

Ein Fenster in die Urzeit - bis heute - Informationsschrift
Als archäologische Stätte hat der Stuttgarter Travertin Weltrang, wie die 'Grube Messel' bei Darmstadt, heute ein Hotspot der Archäologie - Wikipedia. Auch die Grube Messel sollte zentrale Mülldeponie werden, für Südhessen, und ist heute - nach 20 Jahren Auseinandersetzung - Weltnaturerbe der UNESCO

 

Die prachtvollen Industriebauten im Travertin-Steinbruch Lauster sind Kulturerbe einer bedeutenden Ära des Travertinabbaues in Cannstatt und Deutschland. Sie stehen seit 1987 unter Denkmalschutz und sollten einer angemessenen Nutzung zugeführt werden, z.B. als Bildungs- und Touristenstätte genutzt werden.

Gefährliche Stoffe gehören nicht in die Hände von Privatfirmen

die natürlich Gewinn erwirtschaften - wollen/ müssen. Die Kommune darf sich ihrer Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft nicht entziehen.

Vorbild: Hamburgs kommunaler Recyclinghof, der größte Deutschlands.


Mineralwasser-Führung zu den Brunnen in Bad Cannstatt

    mit Dr. Ralf Laternser, Geologe:
Leuze-Brunnen, Schiffmann-Brunnen, Keller-Brunnen, Mombach-Quelle, Au-Quelle, Erbsenbrunnen u.a

Stuttgarter Quellen - Trinkprobe

Video über die Cannstatter Quellen
von Yvonne Arnold, Filmemacherin - Website
   

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Wegen der Heilquellen gab es in Cannstatt die besten Ärzte Europas und die erste Hautklinik Deutschlands, ev. sogar Europas.

Risiko Lösungsmittel


Das Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart engagiert sich für sauberes Grundwasser. Doch der Stuttgarter Gemeinderat scheint nichts zu lernen.

Die Stadt riskiert die Zerstörung unserer Mineralquellen

Tief unten

bei Mineralquellen, Nesenbachdüker und Grundwasser - Kontext, 5.4.2017

Die Wilhelma ist auf Mineralwasser angewiesen

Die Wilhelma nutzt ihr niederkonzentriertes Mineralwasser als Brauchwasser und deckt damit 90% des Eigenbedarfs - rund 1,05 Millionen m3 pro Jahr. 450.000 m3 davon stammen aus dem Brunnen im Maurischen Garten, 550.000 aus der Auquelle und 50.000 aus dem Bellevue-Brunnen - Wilhelma Live, Sommer 2015

Gefährdung der Mineralquellen

in Stuttgart durch das Projekt S21, Wolfgang Isele, Redebeitrag, 6.6.2013, WKV

Stuttgart 21 und die Risiken
für das Mineralwasser mit Prof. Thomanetz
. Stuttgart 21: 139. Montagsdemo am 10.09.12 in Bad Cannstatt Kurpark -"Wasser unter Druck"


Mombachquelle Mineralwasser-Führung
zu den Brunnen in Bad Cannstatt
. ►Grundwasser und Mineralquellen stehen miteinander in Verbindung.

Anhand des Videos wird deutlich, dass zwischen Grundwasser- und Mineralwasserschichten Verbindung besteht - Video Text