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Regen bitte!

Stark gesunkener Grundwasser-Pegel in BW - SWR, 19.1.2017

Binnengewässer immer wärmer

in den nördlichen Breiten. Das ist kein Grund zur Freude, sondern ein Indiz für den Klimawandel. Hinweise auch auf den Bodensee - TAZ, 8.1.2016 - Der Bodensee wird wärmer - gwf, 4.5.2016 - Bodensee für Fische 'zu' sauber - DIE WELT, 29.4.2016

Sipplingen, Wasser für Millionen
Donauried, aus Regen wird Trinkwasser

Karte Wasserversorgung Stuttgart

die blau eingefärbten Stadtteile werden mit Bodensee-Wasser versorgt, die hell gezeichneten Stadtteile werden von der Landeswasser-Versorgung beliefert.

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Unsere Trinkwasser-Versorgung

Die ehemals zu Stuttgart gehörenden 33,3 % Anteile an der Infrastruktur der Trinkwasser-Zweckverbände waren zusammen mit unseren Stadtwerken - der TWS - 2002 an EnBW verkauft worden. Da die Stadt das Wassernetz vor Ort zurückkaufen will/muss, muss sie auch die entsprechenden Anteile an den Wasserliefer-Verbänden zurückholen.

Wenn die Trinkwasser-Zweckverbände teilprivatisiert bleiben - EnBW Anteilseigner bleibt - , müssen die Wasserrechte zur Entnahme des Bodensee- und des Donauried-Wassers 2037/38 europaweit ausgeschrieben werden. Die Folge kann sein, dass bspw. Véolia bzw. Nachfolger den Betrieb der Netze für lange Zeit übernimmt. Die kommunalen Zweckverbände wären aufgelöst .

EnBW-Analyse des Stuttgarter Trinkwassers - Mittelwerte 2015

Die Landeswasserversorgung - LWV -

1. Fernwasserversorgung in Deutschland wird 100 Jahre alt. Sie wurde von Stuttgart aus initiiert. Statt wie üblich mit Dampfmaschinen wurden die Pumpen erstmals mit elektrischem Strom angetrieben.
Text - Wikipedia
Trinkwasseranalyse - LWV, 2016

Die Bodensee-Wasserversorgung (BWV)

wurde auch auf Initiative der Stadt Stuttgart am 25. Oktober 1954 von 13 Gemeinden zur Deckung des Wasserbedarfs in vielen Gemeinden der wasserarmen Schwäbischen Alb und im Großraum Stuttgart gegründet. Federführend bei Planung und Ausführung waren die Technischen Werke Stuttgart - die TWS. Heute versorgt die BWV als größte deutsche Fernwasserversorgung etwa vier Millionen Menschen in rund 320 Städten und Gemeinden mit Trinkwasser aus dem Bodensee. Mehr unter Wikipedia
Trinkwasseranalyse - BWV, 2016

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Das dunkle Kapitel Cross-Border-Leasing

Die beiden Zweckverbände haben sich von Stuttgarts OB Schuster von den 'Vorteilen' des modernen Geld-Verdienens überzeugen lassen. Beide Verbände haben 2001 und 2002 hochriskante Cross-Border-Leasing-Verträge (CBL)abgeschlossen, mit denen sie in der Finanzkrise 2008, als die CBL-'Partner'-Banken - und Versicherungen aus den USA nicht mehr mit Triple-AAA bewertet wurden, in große Schwierigkeiten kamen. Die Verbände waren allein dafür verantwortlich - wie auch die deutschen Kommunen - dass nur Triple-AAA-'Partner' an den Verträgen beteiligt waren. Konnte kein neuer entsprechender Partner gefunden werde, standen hohe Strafzahlungen an.

ZEITDOKUMENTE:
● Landeswasser-Versorgung schließt CBL-Vertag ab. Wem gehören die Stimmrechte der Landeshauptstadt in den Zweckverbänden? Der EnBW! - Weitere Pressestimmen zu CBL - Presse-Meldungen, Juli 2001
● Bodenseewasser-Versorgung schließt CBL-Vertag ab - BWV, 9.1.2002
● Cross-Border-Leasing: Kommunen drohen neue Verluste - US-Partner AIG weigert sich derzeit, aus Verträgen auszusteigen - StZ, 23.12.2008
● Zweckverbände steigen aus - StN, 19.2.2009
● Cross-Border_Leasing-Verträge in Baden-Württemberg - Werner Weber, 18.10.2008
● Die Rathauszocker - DIE ZEIT, 16.7.2009
● Die Rathauszocker - DIE ZEIT, Roland Kirbach, 16.7.2009
● Für dumm verkauft DIE ZEIT, Roland Kirbach12.3.2009